Personal Training auf Rezept?

Personal Training ist keine Kassenleistung. Auch private Krankenversicherungen erstatten es nicht. Es ist nicht einmal ein geschützter Begriff. Warum hört und liest man dann von „Personal Training auf Rezept“?

Hier ist wichtig: Was ist der Inhalt des „Personal Trainings“ und welche Qualifikation hat der Trainer?

Nur Trainer die staatlich geprüfte Physiotherapeuten sind können bei einer entsprechenden ärztlichen Verordnung den Rezeptwert auf das Training anrechnen.  Bedingung ist natürlich, dass die Maßnahmen auch tatsächlich Teil des Trainings sind.

Lautet das Rezept auf 15x Krankengymnastik und 15x Massage wird der Wert dieser zwei „Heilmittel“ zusammengerechnet und das Trainerhonorar um diesen Betrag verringert. Weitere Maßnahmen könnten sein: Manuelle Therapie, Krankengymnastik bei Beckenboden-Schwäche, Lymphdrainage, Wärmebehandlung oder Eisbehandlung.

Training auf Rezept

Dieser Betrag kann dann vom Rechnungsbetrag abgezogen werden. Bei mir funktioniert das dann so: Ich schreibe 2 Rechnungen, eine über die Leistungen der Verordnung (also Physiotherapie) und eine weitere mit dem Restbetrag.
Die Rechnung über die Physiotherapie kann dann bei der privaten Versicherung eingereicht werden und der Betrag wird in der Regel ohne Probleme erstattet.

Wie hoch die Sätze der einzelnen Versicherung sind kann im Vorfeld erfragt werden.

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